Ich lief am Meer entlang,
legte mich in die Dünen, las und genoss den Vormittag in vollen
Zügen, bevor ich mich später mit dem nächsten Bus auf ans andere
Ende der Stadt machte. Von St. Clairs gings hoch zur Baldwin Street –
der steilsten Straße der Welt. Die hat an der steilsten Stelle eine
Steigung von 1 zu 2,81, wenn ich mich richtig erinnere – und ist so
steil, dass man von oben nichtmal die ganze Straße sehen kann.
Kurios, aber ich habe mich munter auf den Weg nach oben gemacht. Gute
Erfahrung!
Danach schaute ich mich
im botanischen Garten nochmal genauer um, fand allerhand Vögel,
Bäume und ruhige Orte.
Der nächste Tag brachte
dann eines meiner Highlights in Dunedin. Etwas, worauf ich mich schon
sehr gefreut hatte – den Besuch in Dunedins Cadbury
Schokoladenfabrik :)) Leider waren jetzt nicht so wahnsinnig viele
Menschen am Arbeiten & von der wirklichen Herstellung der
Schokolade haben wir hauptsächlich Filme gezeigt bekommen – aber
hey, der Schokoladenfall war extrem beeindruckend!
Und weil das Wetter genau
an diesem Tag nicht allzu fabelhaft war (passend für meine
Indoorpläne), gings nach der Schokoladentour ins Otago Museum.
Endlich mal wieder ein richtiges (und ziemlich gutes!) Museum. Neben
einer Maoriaustellung, Fundstücken aus aller Welt und Booten, war
ich besonders von der Animal Attic beeindruckt, ausgestopfte und
präparierte Tiere oben auf dem Dachboden, teilweise schon über
hundert Jahre alt. Und auch der Ausstellung über Otago und
Neuseelands Südinsel widmete ich meine volle Aufmerksamkeit.
Am Abend erwartete mich
dann im herbstlichen Dunedin noch eine unerwartete Überraschung und
ein grandioses Wiedersehen – doch das ist schon wieder eine andere
Geschichte ...
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