Montag, 17. März 2014

Oh, Queenstown

Vor zwei Wochen.

Blick von der Crown Range runter, Richtung Queenstown
Während meiner Reise durch Neuseeland hab ich in den letzten Monaten ja so allerhand Menschen kennengelernt. Viele andere Reisende. Und wie das halt so ist, man tauscht Geschichten aus, lauscht den Erlebnissen der anderen und sammelt so viele Geheimtipps, wie man nur kann. Ein Ort, der von fast jedem empfohlen wurde und nicht ganz so geheim ist, war Queenstown.
Wen immer man gefragt hat, wo es besonders gut war – ein Haufen nannte Queenstown. Peggy, meine beste chinesische Freundin, hatte für ein paar Monate im Städtchen am Lake Wakatipu gelebt – und es während ihrer Zeit in Franz schmerzlichst vermisst. Peggy war es, die mir sagte, ich würde Queenstown lieben.
Und ich hatte eine verdammt gute Zeit!
Während Maxi und ich das mit dem Hochspringen voll draufhatten, hat Jeppe es natürlich nicht geschafft, das passende Foto zu machen :D


Queenstown Beach <3














Von Wanaka aus wurde ich freundlicherweise von Jeppe und Maxi mitgenommen, musste im Gegenzug ein bisschen im Auto singen – bekam aber auch so allerhand von den Jungs vorgesungen (das konnte sich wirklich hören lassen!). Unterwegs wurden Fotopausen eingelegt und dennoch waren wir wesentlich schneller in Queenstown, als gedacht. Ich war ja (nach 4 Monaten Franz und ein paar Tagen Wanaka) etwas überrumpelt von der Vielzahl der Straßen, Autos, Geschäften und und und. Himmel, in Queenstown war wirklich die Hölle los! Dementsprechend schwer gestaltete sich auch die Parkplatzsuche …
Wir fanden dann aber doch noch ein Plätzchen und machten uns auf, die Stadt zu erkunden. Während die Jungs sich in Richtung Bücherei aufmachten (Internet und so), bahnte ich mir meinen Weg zum See, schlenderte über den Markt am Bootsanleger (wo ich Ivy traf …) und durch die Queenstown Gardens auf einer kleinen Halbinsel am anderen Ende des Strandes. Hier saß ich eine Weile in der Sonne und machte Mittagspause :)
SCHNEE!
Nach meinem Marsch zurück zum Hostel (gut 10 Minuten vom Zentrum weg) ruhte ich mich ein wenig aus, bevor ich mich am Abend dann am See zuerst mit Clara traf. Es war so schön, sie wiederzusehen! Die Süße hatte uns zwei große Kekse besorgt (CookieTime ;)), die wir am See sitzend und plaudernd aßen, bevor wir weiter durch die Stadt liefen, quatschten – und uns irgendwann die für Queenstown so berühmten Fergburger bestellten. Fast Food war nicht ganz so fast, die Burger haben gut zwanzig Minuten gebraucht. Clara meinte aber, das wäre normal, war eben der Andrang an einem normalen Samstagabend. Als wir sie dann endlich in der Hand hielten, die Fergburger, gings mit ihnen an den See, wo wir sie genossen. Und die waren wirklich gut! Das Warten hat sich definitiv gelohnt! :))
Ein MUSS in Queenstown!
Szenisches Abendessen. Oder so.
Nach unserem Abendessen trafen wir uns dann in einer Bar mit Jeppe und Maxi, spielten Pool und hatten einen guten Abend in der Stadt. Tanzen, Getränke und Party mit Straßensängern auf der Shotover Street inbegriffen.


Die nächsten Tage brachten mehr Regen, schmerzende Füße, Kälte und Schnee auf den Bergen. Ich machte mir ein bisschen Sorgen um meine Wanderung (wir hatten konstante 7 bis 8°C). Ich plante ein bisschen mehr, besuchte das DoC Office um meine Hüttennächte zu bezahlen, buchte das Shuttle zum Start des Caples Tracks, ging minimal Souvenirshoppen, saß am See, wenn die Sonne dann doch mal kurz rauskam – okay, nein, so schlimm wars mit dem Wetter nicht, nur wirklich frisch!
Schokokuchen gegen ...
... Picknickort mit Ausblick. The Remarkables :)
Montag sponsorte ich dann einen Schokokuchen im Austausch gegen eine kleine Rundfahrt mit den Mädels. Für Lena und Franzi gings mal wieder auf einen Roadtrip, diesmal ohne mich. Ricky 2.0. Aber zum ersten Shoppen und einem Abstecher in die Remarkables wurde ich mitgenommen. Oh, Queenstown <3 Ich weiß schon, warum es hier alle so gut und schön finden. Es ist einfach das Neuseeland, was sich viele vorstellen – und dennoch mit einem Haufen Parties, Shopping und Aktivitäten. Queenstown ist schließlich der Ort, wo sich sämtliche Bekloppte von Brücken und Plattformen schmeißen. Also mit Seil um die Füße. Geburtsort des Bungyjumpings, wie man es heute kennt. Aber keine Sorge, dafür hab ich mein hart verdientes Geld dann doch nicht geopfert.

Bevor es am Mittwoch für mich dann ein paar Tage in die Wildnis ging, traf ich mich Dienstag noch mit Felix, einem englischen YHA Franz Josef Volunteer und genoss die besten Seiten der Zivilisation. Dominos $5 Pizza am See. Was will man mehr? :D

Oh ja, ich hatte ein paar wundervolle Tage in Queenstown, auch wenn das Wetter … nein, ich beschwer mich nicht mehr über das Wetter. Hammer Umgebung, einmalige Ausblicke und wundervolle Menschen. Good TIME! :)

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