Vor zwei Wochen.
| Blick von der Crown Range runter, Richtung Queenstown |
Während meiner Reise
durch Neuseeland hab ich in den letzten Monaten ja so allerhand
Menschen kennengelernt. Viele andere Reisende. Und wie das halt so
ist, man tauscht Geschichten aus, lauscht den Erlebnissen der anderen
und sammelt so viele Geheimtipps, wie man nur kann. Ein Ort, der von
fast jedem empfohlen wurde und nicht ganz so geheim ist, war
Queenstown.
Wen immer man gefragt
hat, wo es besonders gut war – ein Haufen nannte Queenstown. Peggy,
meine beste chinesische Freundin, hatte für ein paar Monate im
Städtchen am Lake Wakatipu gelebt – und es während ihrer Zeit in
Franz schmerzlichst vermisst. Peggy war es, die mir sagte, ich würde
Queenstown lieben.
Und ich hatte eine
verdammt gute Zeit!
| Während Maxi und ich das mit dem Hochspringen voll draufhatten, hat Jeppe es natürlich nicht geschafft, das passende Foto zu machen :D |
| Queenstown Beach <3 |
Von Wanaka aus wurde ich
freundlicherweise von Jeppe und Maxi mitgenommen, musste im Gegenzug
ein bisschen im Auto singen – bekam aber auch so allerhand von den
Jungs vorgesungen (das konnte sich wirklich hören lassen!).
Unterwegs wurden Fotopausen eingelegt und dennoch waren wir
wesentlich schneller in Queenstown, als gedacht. Ich war ja (nach 4
Monaten Franz und ein paar Tagen Wanaka) etwas überrumpelt von der
Vielzahl der Straßen, Autos, Geschäften und und und. Himmel, in
Queenstown war wirklich die Hölle los! Dementsprechend schwer
gestaltete sich auch die Parkplatzsuche …
Wir fanden dann aber doch
noch ein Plätzchen und machten uns auf, die Stadt zu erkunden.
Während die Jungs sich in Richtung Bücherei aufmachten (Internet
und so), bahnte ich mir meinen Weg zum See, schlenderte über den
Markt am Bootsanleger (wo ich Ivy traf …) und durch die Queenstown
Gardens auf einer kleinen Halbinsel am anderen Ende des Strandes.
Hier saß ich eine Weile in der Sonne und machte Mittagspause :)
| SCHNEE! |
Nach meinem Marsch zurück
zum Hostel (gut 10 Minuten vom Zentrum weg) ruhte ich mich ein wenig
aus, bevor ich mich am Abend dann am See zuerst mit Clara traf. Es
war so schön, sie wiederzusehen! Die Süße hatte uns zwei große
Kekse besorgt (CookieTime ;)), die wir am See sitzend und plaudernd aßen, bevor wir weiter durch die Stadt liefen, quatschten – und
uns irgendwann die für Queenstown so berühmten Fergburger
bestellten. Fast Food war nicht ganz so fast, die Burger haben gut
zwanzig Minuten gebraucht. Clara meinte aber, das wäre normal, war
eben der Andrang an einem normalen Samstagabend. Als wir sie dann
endlich in der Hand hielten, die Fergburger, gings mit ihnen an den
See, wo wir sie genossen. Und die waren wirklich gut! Das Warten hat
sich definitiv gelohnt! :))
| Ein MUSS in Queenstown! |
| Szenisches Abendessen. Oder so. |
Nach unserem Abendessen
trafen wir uns dann in einer Bar mit Jeppe und Maxi, spielten Pool und
hatten einen guten Abend in der Stadt. Tanzen, Getränke und Party
mit Straßensängern auf der Shotover Street inbegriffen.
Die nächsten Tage
brachten mehr Regen, schmerzende Füße, Kälte und Schnee auf den
Bergen. Ich machte mir ein bisschen Sorgen um meine Wanderung (wir
hatten konstante 7 bis 8°C). Ich plante ein bisschen mehr, besuchte
das DoC Office um meine Hüttennächte zu bezahlen, buchte das
Shuttle zum Start des Caples Tracks, ging minimal Souvenirshoppen,
saß am See, wenn die Sonne dann doch mal kurz rauskam – okay,
nein, so schlimm wars mit dem Wetter nicht, nur wirklich frisch!
| Schokokuchen gegen ... |
| ... Picknickort mit Ausblick. The Remarkables :) |
Montag sponsorte ich dann
einen Schokokuchen im Austausch gegen eine kleine Rundfahrt mit den
Mädels. Für Lena und Franzi gings mal wieder auf einen Roadtrip,
diesmal ohne mich. Ricky 2.0. Aber zum ersten Shoppen und einem
Abstecher in die Remarkables wurde ich mitgenommen. Oh, Queenstown <3
Ich weiß schon, warum es hier alle so gut und schön finden. Es ist
einfach das Neuseeland, was sich viele vorstellen – und dennoch mit
einem Haufen Parties, Shopping und Aktivitäten. Queenstown ist
schließlich der Ort, wo sich sämtliche Bekloppte von Brücken und
Plattformen schmeißen. Also mit Seil um die Füße. Geburtsort des
Bungyjumpings, wie man es heute kennt. Aber keine Sorge, dafür hab
ich mein hart verdientes Geld dann doch nicht geopfert.
Bevor es am Mittwoch für
mich dann ein paar Tage in die Wildnis ging, traf ich mich Dienstag
noch mit Felix, einem englischen YHA Franz Josef Volunteer und genoss
die besten Seiten der Zivilisation. Dominos $5 Pizza am See. Was will
man mehr? :D
Oh ja, ich hatte ein paar
wundervolle Tage in Queenstown, auch wenn das Wetter … nein, ich
beschwer mich nicht mehr über das Wetter. Hammer Umgebung, einmalige Ausblicke und wundervolle Menschen. Good TIME! :)
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