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| Würzburger Residenz |
Letzten Samstag (13. Juli) war ich in
Würzburg auf dem AIFS Vorbereitungstreffen für Work & Travel in
Australien und Neuseeland.
Um im Ferienverkehr pünktlich
anzukommen und vorher bestenfalls noch etwas von der Stadt am Main zu
sehen, fuhren wir, also Mama, Papa und ich, gegen neun zuhause los
und Richtung Süden. Da wir gut durchkamen waren wir dann so um elf
in Würzburg und parkten direkt vor der Residenz, dem Schloss der
Stadt. Von dort aus schauten wir uns den Schlossgarten und Teile der Altstadt an (Alte Mainbrücke, Rathaus, Dom,
irgendein Marktplatz und eine der 1.000 Kirchen :)).
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| Schlossgarten |
Nach dem Mittagessen machten wir uns
auf den Weg zur Jugendherberge auf der anderen Mainseite, wo der
Workshop stattfinden sollte. Die ersten jungen Menschen liefen schon
vor der Herberge herum, suchten schon den Raum oder noch einen
Parkplatz.
Als es dann endlich losging, war ich
doch etwas nervös, wie wahrscheinlich alle anderen in meiner
Situation auch. Ganz alleine, ohne jemanden, den man kennt, auf dem
Weg in einen Raum voller Fremder. Doch diese Angst vor dem Ungewissen
was mich erwarten sollte verflog schnell, denn wir wurden freundlich
von den drei Damen begrüßt, die den Workshop für uns leiteten und
ich kam sofort ins Gespräch mit einem jungen Pärchen aus der Nähe
von Bielefeld. Da wir ja in etwa alle in der gleichen Lage waren, war
Gesprächsstoff natürlich nicht knapp. Wo geht’s hin? Wo kommt ihr
her? Was macht ihr so? Wann reist ihr aus? Schon alles besorgt? Und
so weiter und so fort.
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| Blick von der Alten Mainbrücke hoch zur Festung |

Das Seminar begann dann mit einigen
Filmsequenzen aus beiden Ländern und einem kurzen Vortrag von Daniela
aus dem AIFS Work & Travel Büro. Danach wurden wir in Gruppen
eingeteilt und bekamen ein Thema vorgegeben, zu dem wir uns Fragen
überlegen sollten. Da meine Gruppe Flug & Visum hatte, den
Themenbereich, der sowieso hochproblematisch ist und zu dem daher
eigentlich auch schon alles mehrfach erklärt wurde, fielen uns nur
ein paar kleine Fragen ein und wir nutzten die Zeit viel eher um
erneut über unsere Reisevorstellungen und -hoffnungen zu plaudern.

Im Anschluss wurden die Fragen dann
geklärt, andere Fragen noch zusätzlich gestellt und eine Menge
erzählt. Das war für mich eines der Highlights des Workshops. Die
beiden Returnees (also ehemalige Teilnehmer) erzählten uns als
Antwort auf die Fragen die meiste Zeit von ihren Erfahrungen und
gaben uns Tipps für unsere Zeit '
down under'. Die spannenden,
lustigen und unglaublich authentischen Geschichten
machten einfach absolut Lust auf unsere eigenen Abenteuer und die
Geschichten, die uns erwarten werden.
In der Pause und nach dem Workshop
nutzen einige, mich eingeschlossen, die Gelegenheit mit den Returnees
und anderen Teilnehmern zu quatschen und sich auszutauschen, was auch
ziemlich lustig war (Danke an die Jungs, die alle so seltsam geredet
haben :P) und sehr viel Lust auf die fremden Leute am anderen Ende
der Welt machte. Außerdem bekamen wir so noch eine ganze Menge
Insidertipps der „Neuseeländerin“ und eine ganze Liste von
Orten, die wir nicht verpassen sollten.
Voller neuer Erfahrungen, Erwartungen
und mit ganz viel Vorfreude im Bauch ließen wir den Abend in
Würzburg dann entspannt ausklingen, bevor wir nach Nordhessen
zurückkehrten.
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| Blick von der Alten Mainbrücke in die Stadt. Super Ort zum Weintrinken am Abend ;) |