

Hier
verbrachte ich einige sehr sonnige und warme Tage am See, dem
zweitgrößten Neuseelands (nach Lake Taupo), lag in der Sonne, lief
am Ufer entlang, ging schwimmen, las in meinem Buch. Erholung von der
Wanderung, könnte man jetzt denken. Aber gewandert bin ich auch. Ich
wollte eigentlich eine Nacht auf dem nahen KEPLER TRACK verbringen,
da die Hütte aber komplett ausgebucht war für die nächste Woche,
entschied ich mich für einen Tagesmarsch. Und so nahm ich das
Wassertaxi (um zwei, drei Stunden Laufzeit zu sparen) zur anderen
Seite des Sees und von dort ging es dann durch den Regenwald
(Fiordland National Park <3) stetig bergan. Es war wolkig, auch
oberhalb der Baumgrenze, sodass ich nichts sehen konnte. Über mir
waren aber Fetzten blauen Himmels zu erkennen, sodass ich die
Hoffnung nicht aufgab. An der Mt Luxmore Hütte konnte ich noch immer
nichts vom See unter mir oder den Bergen um mich herum erkennen. Und
ich war früher dran als gedacht, also lief ich weiter. Und weiter.
Und weiter. Bis zum Gipfel des Mt Luxmore. Anstrengend. Aber sowas
von die Mühe wert! Auf dem Weg nach oben wurde es klarer und klarer
und – ich wiederhole mich – traumhaft! Einfach nur der absolute
Wahnsinn. Die Bilder dazu sagen mehr als meine Worte, wobei die
Bilder ja niiiiiiiemals so gut sind wie das, was da wirklich vor
einem liegt.
Als
ich nach zu vielen Stunden wieder unten in Te Anau war, gönnte ich
mir erstmal eine Portion Fish & Chips, eine Dusche und fiel müde
in mein Bett.
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