Donnerstag, 3. April 2014

"Oh, ja, wir fahren morgen zum Mount Cook!"

SEID IHR NOCH IN QUEENSTOWN?
NENE. DUNEDIN.
LABER! WO??
Und dann, ganz plötzlich, hatte ich nach sieben Monaten endlich mal wieder zwei wirklich bekannte Gesichter vor der Nase. Roland und Jannis waren auch in Dunedin. Und wollten am nächsten Tag zum Mount Cook, meinem nächsten Ziel. Ihre beiden Reisegefährten, Pascal und Tim, waren so freundlich, mich ebenfalls mit ins Auto zu packen, sodass das ganze zu einem Miniroadtrip wurde. Weil die beiden Jungs noch hoch zur Mueller Hut wollten, waren wir etwas in Eile, die Baldwin Street durfte ich aber noch ein zweites Mal hochlaufen und auch an den Moeraki Boulders, extrem runden Steinen, die einfach mal so am Strand liegen, machten wir halt. Von dort gings weg vom Meer in Richtung Inland. Es wurde wieder steppenmäßig (closer to Wanaka ...), die Berge höher, die Seen blauer – so unglaublich türkisblau!
Die Aussicht auf Aoraki (Mount Cook), Neuseelands höchsten Berg, wurde besser und besser. Mit Lake Pukaki im Vordergrund und dem wolkenlos blauem Himmel über uns hatten wir wirklich unglaublich geniales Postkartenwetter! So wunderschön!
Im Hooker Valley, dem Tal in dem sich das Mount Cook Village befindet, angekommen, war ich ja erstmal nur am Berge und Gletscher bestaunen (die hingen hier einfach mal wieder so an den Fels geklammert an den hohen Gipfeln und steilen Felswänden). Zusammen mit Roland und Jannis gings dann aber nochmal raus aus dem Tal und in der späten Nachmittagssonne rüber ins Tasman Valley, wo sich der Tasman Gletscher (Neuseelands längster!) seinen Weg Richtung Tasman Lake bahnt. Größtenteils, wie immer und überall, leider unter viel Geröll. Stellt man sich spektakulärer vor, aber hey, da kann man leider nichts gegen machen.
Zurück am Campingplatz bauten wir das Zelt auf und kochten Nudeln. Was auch sonst.


Da wir ja Ende März, also quasi Ende September hatten und ich nur einen dünnen Sommerschlafsack besitze, war das mit dem Zelten so eine Sache, erfroren bin ich aber glücklicherweise nicht.
Während die beiden Jungs in aller Frühe hoch zur Mueller Hut geklettert sind, bin ich noch liegen geblieben und später ein wenige weiter ins Hooker Valley gelaufen, bevor ich gefrühstückt und die Sonne genossen habe.
Als alle vier Jungs wieder sicher im Tal waren, wurden nochmal Nudeln gekocht, bevor ich netterweise im Village abgesetzt wurde und die vier weiter nach Tekapo sind. Verabschieden musste ich mich also mal wieder. War dieses Mal aber nicht ganz so schlimm, weil ich ja weiß, dass ich sie in gut zwei Monaten schon wiedersehe :) #goodtimes 

DANKE JUNGS! :)

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