Freitagmorgen
nahm Peter mich dann freundlicherweise mit nach DUNEDIN.
Ich hätte letztendlich noch länger bleiben können, die beiden
waren wirklich glücklich mit meiner Hilfe beim Schafesortieren und
vor allem beim Unkraut jähten (und ich hätte den Gemüsegarten
gerne noch weiter auf Vordermann gebracht), aber ich hatte fürs
Wochenende schon Pläne. Da Clara nämlich momentan auch in Dunedin
ist und die Highlanders am Freitagabend ein Heimspiel hatten, hatten
wir uns überlegt, dass es zu so einem Auslandsjahr in Neuseeland
eigentlich dazugehören sollte, dass man sich mal ein Rugbyspiel im
Stadion anschaut. Geplant – getan. Goooo Otago! Wir
haben gegen die Hurricanes aus Wellington
gewonnen. 35 – 31. Ja, okay, war jetzt nicht so spannend und es hat
gedauert, bis man so ein bisschen Stimmung und Stadiongefühl hatte,
aber gut war es dennoch! :)
Samstagmorgen
machten wir dann eine Tour über den Bauernmarkt am Bahnhof, gingen
anschließend für Clara shoppen und schlenderten über den
Universitätscampus und durch den botanischen Garten. Dunedin ist
nämlich Neuseelands Studentenstadt Nummer 1. Und das schottische
Zentrum Neuseelands. DunEDINburgh. Und die Gebäude hier sehen
teilweise wirklich alt aus, ziemlich gutes Gefühl in der Stadt!
Ich bin also schon so gut wie überall durch die Innenstadt gelaufen, war in Museen, Galerien, Parks, hab mich steile Berge hochgekämpft, die Aussichten genossen. Joa.
Ich bin also schon so gut wie überall durch die Innenstadt gelaufen, war in Museen, Galerien, Parks, hab mich steile Berge hochgekämpft, die Aussichten genossen. Joa.
Heute,
am Sonntag, 23. März, hab ich mich dannmit Kirsty getroffen, meiner
Ex-Arbeitskollegin in Franz Josef und jetzt Studentin in Dunedin. Wir
wollten eigentlich um zehn mit dem Bus nach Portobello auf der Otago
Peninsula fahren, da ja aber Sonntag ist, hatten wir die Wahl
zwischen 8.50 Uhr und 11.45 Uhr. Da wir den 8.50am Bus natürlich
verpasst haben (wir haben uns ja erst kurz vor zehn getroffen), sind
wir kurzerhand zur Mall gelaufen und haben erstmal einen Kaffee
getrunken und angefangen zu quatschen. Das war um zehn. Um viertel
vor zwölf waren wir auf dem Weg nach Portobello und immer noch am
plaudern. Wir haben das ziemlich gut durchgehalten bis zu unserer
Rückfahrt um drei. Studium, Franz Josef, Neuseeland, Reisen,
verschollene Flugzeuge, Physik, Kreuzfahrten, Kriege, Mörder,
Gehirne, Psychologie - worüber man bei so einem normalen
Sonntagsspaziergang eben plaudert.
Die
Peninsula, oder viel mehr das, was wir von ihr gesehen haben, war
wirklich schön! Wir haben von Portobello aus erstmal einen
Spaziergang auf einen weiteren Arm der Halbinsel gemacht und uns das
große Kreuzfahrtschiff im Hafen von Port Chalmers auf der anderen
Seite des Otago Harbours angeschaut (daneben übrigens ein HAMBURG
SÜD Frachter), bevor wir zurück nach Portobello sind. Da der Bus
erst anderthalb Stunden später zurück nach Dunedin fuhr, sind wir
dann noch auf einen Hügel auf der anderen Seite des Ortes
geklettert. Nette Aussicht auf den Otago Harbour, Portobello, Port
Chalmers und die Peninsula auf der einen Seite und auf die Hügel und
eine Bucht (Hoopers Inlet) auf der anderen. Außer einem Vogel, der
irgendwie selten aussah, haben wir aber leider keine wilden Tieren
gesehen, für die die Halbinsel so bekannt ist. Albatrosse, Pinguine,
Robben, Seelöwen. Naja.
Ja.
Und damit wären wir in der Gegenwart angekommen, in der ich mit
meinem Netbook auf meinem Bett im Hostel sitze und die letzten Wochen
und Tage Revue passieren lasse. Definitiv eine gute Zeit!
Oh! Und während meinen ersten zwei Nächten hier hab ich übrigens in Hogwartz gewohnt. Zwei Nächte Schlafsaal, auch wenn der verschollene Brief von Dumbledore immer noch nicht angekommen ist ... Ziemlich gutes Hostel :)
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