Samstag, 26. April 2014

Arthurs Pass

 
Nachdem ich am 9. April mehr oder weniger entspannt aus Gerladine abreiste, wurde ich bereits am Bus mit einem freundlichen „G'day, Lena“ empfangen. Nein, ich kannte niemanden. Aber da ich die einzige war, die zustieg, war es für den Busfahrer nicht allzu schwer zu erkennen, wer die da mit dem großen Rucksack war. Neuseeland eben.
Durch die Felder Canterburys gings für mich dann nach Christchurch. Die Stadt, von der ich schon so einiges gehört hatte und nicht wirklich wusste, was ich zu erwarten hatte. Glücklicherweise stoppte der Bus direkt am Museum – gegenüber von meinem Hostel, sodass ich rausspringen und einchecken konnte. Perfekt!
Da ich für meinen ersten Aufenthalt in Christchurch nur eine Nacht eingeplant hatte (ich war ja nur zum Umsteigen da), machte ich mich nach meiner Ankunft noch auf zu einer kleinen Stadttour ins Zentrum. Naja. Zu Christchurch später mehr – ich war ja noch ein paar Mal öfters dort.

Am nächsten Morgen gings für mich dann mit dem Shuttlebus und all meinem Gepäck plus Essen aus der Stadt raus und zurück in die Berge – Arthurs Pass. Wir folgten den Schildern in diese Richtung (Richtung West Coast <3) und erreichten nach zwei, drei Stunden das kleine Örtchen, das aus einer Straße (der Hauptstraße) und ein paar Häusern besteht. Und einem Bahnhof, weil hier der TranzAlpine-Zug durchfährt, eine wunderschöne Bahnfahrt durch die neuseeländischen Alpen.
Hier verbrachte ich vier Nächte im Hostel und hatte eigentlich vor, so einige letzte Berge in der Umgebung zu erklimmen. Nungut. Das Wetter war mir nicht allzu wohlgesonnen, es hat so ziemlich durchgenieselt die ganze Zeit. Hab ich aber akzeptiert, ich hatte die meiste Zeit ja verdammtes Glück mit dem Wetter. Und sämtliche Walks im Tal absolvierte ich so einfach mehrfach in unterschiedlicher internationaler Begleitung. Die Hälfte hoch zur Avalanch Peak, dem bekanntesten Berg hier, meisterte ich mit Renée aus Kanada bevor das Wetter dann doch zu schlecht wurde.
Dennoch hatten wir im Hostel eine ziemlich gute Zeit. Ich kam mal wieder zum Schreiben, zum Lesen, zum Filme schauen, zum Monopoly spielen, zum Tee trinken und Plaudern. Was man eben so macht, wenn es herbstlich wird.

Nach vier doch ziemlich schönen und lustigen Tagen ging es dann schließlich wieder zurück nach Christchurch – erneut mit dem Shuttle und erneut für eine ganze Nacht.

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