Mittwoch, 30. April 2014

Osterausflug in die Sounds


Während ich den Ostersonntag vormittags untypischer Weise mit dem Schneiden der Hecke verbrachte und nachmittags Ostereier im Garten suchen durfte (kein Kommentar zu meiner Suchleistung, aber ich hab mein Osterei am Ende doch finden und essen dürfen), ging es Montag dann auf große Fahrt.
Die Troloves, meine Gastfamilie, hatten ja überlegt, Familie oben in den Marlborough Sounds zu besuchen, so für zwei, drei Tage (ich sollte daheim bleiben und auf Haus und Hunde aufpassen). Da das Wetter aber nicht so wundervoll war und der Trip einen Segeltörn über die Sounds (also Fiorde & Buchten) beinhaltete, wurde das ganze aufgeschoben, bis dann Sonntagabend vorm Schlafengehen feststand, dass es Montag für einen Tag zu Freunden dort oben gehen sollte.
Die Kids fragten, ob ich mitkommen wollte, die Eltern sagten „If she wants to“ - und als ob ich da jemals Nein sagen würde!
Ostermontag wurden dann ganz kiwi-like also sämtliche Taschen gepackt, Schwimmwesten, Neoprenanzüge und Weinflaschen im Auto verstaut und bei strahlendem Sonnenschein ging es an der Küste hoch, von Kekerengu bis hoch nach Picton. Unterwegs erhaschte ich sogar noch ein paar Blicke auf die Küste der Nordinsel, etwas, womit ich ein paar Tage vorher wirklich nicht mehr gerechnet hätte …
In Picton, beziehungsweise einem Hafen noch weiter im Norden, entluden wir dann alle Taschen, brachten sie ans Ufer am Strand und schafften sie mit dem Ruderboot auf das kleine Segelschiff, dass ein wenig off-shore vor Anker lag. Nach mehreren Runden, die Hester zwischen Strand und Schiff hin und her gerudert war, waren wir dann alle an Bord, trugen unsere Lifejackets und waren startklar für den Törn bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein.

[To be continued | Fortsetzung folgt]

ddd


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