Während ich den Ostersonntag
vormittags untypischer Weise mit dem Schneiden der Hecke verbrachte
und nachmittags Ostereier im Garten suchen durfte (kein Kommentar zu
meiner Suchleistung, aber ich hab mein Osterei am Ende doch finden
und essen dürfen), ging es Montag dann auf große Fahrt.
Die Troloves, meine Gastfamilie, hatten
ja überlegt, Familie oben in den Marlborough Sounds zu besuchen, so
für zwei, drei Tage (ich sollte daheim bleiben und auf Haus und
Hunde aufpassen). Da das Wetter aber nicht so wundervoll war und der
Trip einen Segeltörn über die Sounds (also Fiorde & Buchten)
beinhaltete, wurde das ganze aufgeschoben, bis dann Sonntagabend vorm
Schlafengehen feststand, dass es Montag für einen Tag zu Freunden
dort oben gehen sollte.
Die Kids fragten, ob ich mitkommen
wollte, die Eltern sagten „If she wants to“ - und als ob ich da
jemals Nein sagen würde!
Ostermontag wurden dann ganz kiwi-like
also sämtliche Taschen gepackt, Schwimmwesten, Neoprenanzüge und
Weinflaschen im Auto verstaut und bei strahlendem Sonnenschein ging
es an der Küste hoch, von Kekerengu bis hoch nach Picton. Unterwegs
erhaschte ich sogar noch ein paar Blicke auf die Küste der
Nordinsel, etwas, womit ich ein paar Tage vorher wirklich nicht mehr
gerechnet hätte …
In Picton, beziehungsweise einem Hafen
noch weiter im Norden, entluden wir dann alle Taschen, brachten sie
ans Ufer am Strand und schafften sie mit dem Ruderboot auf das kleine
Segelschiff, dass ein wenig off-shore vor Anker lag. Nach mehreren
Runden, die Hester zwischen Strand und Schiff hin und her gerudert
war, waren wir dann alle an Bord, trugen unsere Lifejackets und waren
startklar für den Törn bei wolkenlosem Himmel und strahlendem
Sonnenschein.
[To be continued | Fortsetzung folgt]
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