Samstag, 4. Januar 2014

Von Männertoiletten & Recyclingfails

AUS DEM LEBEN EINES HOSTELVOLUNTEERS

Ich dachte mir, nach über zwei Monaten und vor meiner letzten Nacht als Hostelvolunteer hier im YHA ist es Zeit, Bilanz zu ziehen, Mysterien aufzuklären und zu teilen, was ich hier so alles lernen durfte. Here we go;
  • Menschen sind unfähig zu recyclen.
  • Betten in den Private Rooms sehen schön aus – sind aber kompliziert zu machen und soooo unpraktisch für die Gäste ….
  • Spiegel in Männerbädern sind dreckiger als die in den Waschräumen der weiblichen Bevölkerung. Warum auch immer.
  • Viele Menschen scheinen den Unterschied zwischen Papier und Plastik nicht zu kennen, zeigen aber wenigstens den Willen zu recyclen.
  • Gleiches gilt für die Farben von Glas. Klar, grün und braun sind scheinbar auch extrem schwer zu unterscheiden.
  • Milch kann höchst interessante Geruchsstufen durchlaufen.
  • Ich mag den Badezimmerreiniger eigentlich nur, weil er so heißt, wie unsere Bar hier in Franz – Monsoon :)
  • Es ist einfach unglaublich, wie viele Geschirrhandtücher die Gäste jeden Tag benutzen
  • Es gibt Tage, da machen alle ihren Abwasch – und es gibt Tage, da macht niemand seinen Abwasch. Menschen scheinen sich immer nach dem zu richten, was die Mehrheit macht. Mainstream, olé :D
  • Viele verstehen entweder kein Englisch und haben keinen common sense (ich komm grade leider echt nicht auf das deutsche Wort …) oder es macht ihnen einfach nur unglaublich Spaß, den Duschvorhang aus der Dusche raushängen zu lassen, sodass das ganze Bad geflutet wird. Thanks, Guys …
  • Henry, der Staubsauger, ist der Coolste!
  • Zu viele Menschen vergessen den Doorcode …
  • Etagenbetten sind anstrengend zu beziehen. Zumindest der obere Teil.
  • Wer in einem Hostel arbeitet, Betten macht und putzt, der brauch kein Workout machen oder ins Fitnessstudio gehen. Besonders nicht in der Hochsaison.

Und dennoch bin ich so unglaublich froh, dass ich hier wohnen und leben zu durfte – und ich bin ehrlich gesagt auch unglaublich froh und stolz sagen zu können, dass ich mir meinen Lebensunterhalt, bzw meine Unterkunft mal für eine Weile mit Kloputzen verdient habe. Eine Erfahrung, die wirklich unterschätzt wird und die vielen fehlt, so seltsam sich das auch anhören mag. Ich hatte eine verdammt gute Zeit! :)

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