Und um den Kreis der Begegnungen so far jetzt mal noch zu schließen, Danke an Franzi und Lena, die im November schon hier waren & an Beeke und Lina, die mir während der letzten Woche die Augen für neue Orte und Erfahrungen hier in meinem „zuhause“ geöffnet haben.
Was wir gemacht haben?
Am nächsten Morgen
haben wir dann einen Rundgang durch Franz gemacht, den Callery Gorge
Walk bewältigt und waren Nachmittags mit Franzi auf dem Alex Knob
Track unterwegs, der hoch in die Berge führt. Da wir so spät
gestartet sind, haben wir's aber nur bis zum ersten Aussichtspunkt,
dem Rata Lookout geschafft, was aber dennoch schon ziemlich spitze
war. Auch nach beinah 3 Monaten (3 Monate!!) noch immer verliebt in
unseren Gletscher.
Nachdem
wir den Berg dann teilweise wieder runter geklettert, gesprungen und
gerannt waren (wer sich an die Videogameszene aus The Beach
erinnert – das waren wir! :D), haben wir noch ein bisschen am
ruhigen Lake Wombat relaxt, bevor wir zurück nach Franz gelaufen
sind.
Während Beeke am
Mittwoch, meinem freien Tag Nummer 2 dann auf dem Gletscher das Eis
entdecken durfte, haben Franzi und ich uns auf den Weg zu einem
anderen Track gemacht, auf denn wir uns noch nicht gewagt hatten.
Roberts Point. Um die Spannung wegzunehmen – bis auf ein paar
Schrammen und dreckige Hosen geht’s uns gut, uns ist nichts
schreckliches passiert und wir sind kurz vorm Ziel umgekehrt, weil
wir weder dem Wetter noch dem Pfad vor uns vertraut haben. Roberts
Point Track führt auf der linken Seite des Tals hoch zu einem
Aussichtspunkt oberhalb des Gletschers – und ist einer der härteren
Tracks hier in der Umgebung, für well-equipped and experienced
trampers only. Oh well.
So ging es für uns
zuerst einmal hoch Richtung Gletscher, as usual, bevor wir über die
Douglas Bridge und zum Track sind. Die ersten Meter hinter den
Warnschildern waren etwas seltsam, aber bald kletterten wir durch und
über Bachläufe – im oder nach Regen wollten wir da nicht sein! -,
über Steine, Moos, Hügel … Ich habe ja eine unheimliche Vorliebe
für Trampelpfade (ich kam mir wieder vor wie im Wanderurlaub :)),
aber so einen Weg habe ich noch nie gesehen. Teilweise war ich
wirklich froh, dass wir mit der Schule mal in einer Kletterhalle
waren und ich auf den 1-Personen-Brücken schwindelfrei war.
Aber trotz aller
Strapazen und Schwierigkeiten den „Weg“ zu finden, hat es sich
doch unheimlich gelohnt. Auch, wenn wir den eigentlich Roberts Point
nicht gefunden haben – die Blicke runter ins Tal, auf die
Wasserfälle und den Regenwald waren wunderschön! Einfach nur wow.
Aber keine Angst,
da laufe ich nicht nochmal hin! :P
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