Mittwoch, 8. Januar 2014

Let's Go to the Beach, Beach

Was macht man, wenn man einen Tag frei hat und es in Franz Josef mal wieder regnet? Richtig, man tut sich mit ein paar wundervollen Leuten zusammen und fährt an den Strand – weil es in Okarito meistens nicht regnet, selbst wenn es in Franz schüttet.
Okarito!
Mittwochnachmittag, nach einem entspannten Morgen mit Pfannkuchen zum Frühstück und einem Spaziergang am Fluss, hab ich also eine SMS bekommen von den Leuten, die im Supermarkt arbeiten, ob ich nicht mit nach Okarito kommen möchte. Als ob ich da Nein sage.
Und so hat sich unser kleines, internationales Grüppchen in leichtem Regen in Estis Van auf den Weg gemacht und Okarito im Sonnenschein erreicht. Esti (Spanien), Jass (Indien), Jonathan (Argentinien), Rob (England), Richard (Kiwi) und ich (Deutschland) haben dann am Strand relaxt, haben das Meer beobachtet, sind ins Wasser gerannt, durch Okarito spaziert, haben uns von Sandflies tormentieren lassen, haben Steine gesammelt, in den Sand geschrieben und die Schönheit Okaritos genossen. Jonathan und ich haben sogar einen Wasserfall gefunden. Traumhaft schönes Stückchen Erde, ich freu mich jedes Mal, wenn ich da unten am Meer bin.
Der Geruch des Meeres, das Salz in der Luft, der warme, schwarze Sand zwischen den Zehen, die Sonne im Gesicht – gute Zeit :)
Esti, Richard, ich, Jonathan und Jass :)
Oh, und ich komme mir hier immer wieder vor wie im Jurassic Park. Die Berge mit ihrem Regenwald und Wolken haben ja sowieso so was mystisches, aber als wir heute durch den Busch zum Wasserfall geklettert sind, vorbei an Farnen und urzeitlichen Pflanzen, durch rötliches Wasser, da war ich doch ganz froh, dass es in Neuseeland keine großen, angsteinflössenden Tiere gibt ...

Ansonsten läuft es hier auch immer noch ziemlich gut. Ich fühle mich hier in Franz Josef unglaublich wohl, habe Freunde auch außerhalb des YHA gefunden, kenne die Locals, bin fast täglich im FourSquare einkaufen, habe gestern mit meinen YHA Leuten Titanic geguckt, gehe aus, arbeite auch immer noch ziemlich gut – und wenn es nicht regnet und ich nicht arbeite, dann bin ich jetzt auch wieder draußen unterwegs und laufe durch die Gegend.
An mein neues Hostel habe ich mich nach einer Woche jetzt auch gewöhnt, alles safe soweit, auch, wenn ich mein Einzelzimmer im YHA natürlich vermisse – oder noch viel mehr, mein Zimmer back home. But oh well. C'est la vie :)
Morgen geht’s für mich zurück an die Arbeit, Freitagabend gehen wir mit allen as usual aus, Samstagabend habe ich eine Einladung zum BBQ da Jass Geburtstag hat, DVD Abende im YHA sind geplant – mein Leben könnte schlimmer aussehen. Wann ich weiterziehe, weiß ich allerdings noch nicht genau, vermutlich in einem Monat.

Best wishes from the WEST COAST <3



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