Donnerstag, 10. Oktober 2013

Picton, Marlborough Sounds


Am Montagmittag, nachdem wir unseren Riki in Wellington abgegeben hatten, nahmen wir die Fähre von Wellington rüber nach Picton. Für mich der Abschied von der Nordinsel nach zwei wunderschönen und unvergesslichen Monaten. Mal sehen, ob ich nochmal zurückkomme, ist aber eigentlich nicht geplant. Naja, Pläne …
Die Überfahrt dauerte jedenfalls gut drei Stunden und war nicht ganz soo das Highlight, weil Franzi, Lena und ich erstens total müde waren und es zweitens recht windig und bewölkt und regnerisch war – ergo konnten wir nicht allzu viel sehen. Als wir in die Fjorde der Marlborough Sounds einfuhren, wurde das Wetter allerdings etwas besser, sodass wir draußen wenigstens Fotos machen und was sehen konnten.
Und das „Was sehen“ war echt spektakulär! Die Fjorde und Buchten sind wunderschön, teilweise mit Bäumen bewachsen und hier und da findet sich mal ein Haus, das man nur mit Boot erreichen kann. Schon klasse und die Kulisse der Hügel und Berge und Wasserstraßen war wirklich wieder mal ein Stück Bilderbuch Neuseeland – wieder das Gefühl, vor guter Fototapete zu stehen!

Von der Fähre aus hatten wir uns für die Nacht ein Hostel in Picton gebucht (bei der Telefonverbindung auf der Cook Strait nicht ganz so einfach ..) und wurden am Hafen in Picton dann mit einem großen Van abgeholt. Unser Hostel (Sequoia Lodge) war wirklich süß und hatte endlich mal wieder so ein Gefühl von Gästezimmern – nicht so anonym wie in Wellington. Außerdem gabs einen Spa Pool, kostenloses Frühstück, Internet für umsonst – und jeden Abend um acht heißen Schokokuchen mit Eis für alle! Traumhaft :))

In Picton waren wir dann von Montag bis Donnerstag und sind so ziemlich alle Short Walks gelaufen, die es um Picton herum so gibt. Wir waren an Bob's Bay, auf dem Berg hinter Picton und sind den Snout Track bis zum Ende der Halbinsel und zurück gelaufen. Alle drei Walks sind sehr zu empfehlen und die Aussichten waren einzigartig!
Natürlich hatten wir auch wieder extremes Glück mit dem Wetter. Nach dem Regen am Montag war es Dienstag und Mittwoch sonnig mit strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen – gefühlt weit über 20°C auf unseren Wanderungen :)

Wir hatten also eine super Zeit in Picton und versuchten uns nochmal im Pläne schmieden. Für mich war es, mal wieder, das WWOOFing, das ich in Angriff nehmen wollte. Längere Zeit an einem Ort, in einer Familie, gutes Essen, Arbeit draußen, echtes Kiwileben. Und here I am – having a good time with Geoff and Eren :)










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