Am Montagmittag, nachdem wir unseren
Riki in Wellington abgegeben hatten, nahmen wir die Fähre von
Wellington rüber nach Picton. Für mich der Abschied von der
Nordinsel nach zwei wunderschönen und unvergesslichen Monaten. Mal
sehen, ob ich nochmal zurückkomme, ist aber eigentlich nicht
geplant. Naja, Pläne …
Die Überfahrt dauerte jedenfalls gut
drei Stunden und war nicht ganz soo das Highlight, weil Franzi, Lena
und ich erstens total müde waren und es zweitens recht windig und
bewölkt und regnerisch war – ergo konnten wir nicht allzu viel
sehen. Als wir in die Fjorde der Marlborough Sounds einfuhren, wurde
das Wetter allerdings etwas besser, sodass wir draußen wenigstens
Fotos machen und was sehen konnten.
Und das „Was sehen“ war echt
spektakulär! Die Fjorde und Buchten sind wunderschön, teilweise mit
Bäumen bewachsen und hier und da findet sich mal ein Haus, das man
nur mit Boot erreichen kann. Schon klasse und die Kulisse der Hügel
und Berge und Wasserstraßen war wirklich wieder mal ein Stück
Bilderbuch Neuseeland – wieder das Gefühl, vor guter Fototapete zu
stehen!
Von der Fähre aus hatten wir uns für
die Nacht ein Hostel in Picton gebucht (bei der Telefonverbindung auf
der Cook Strait nicht ganz so einfach ..) und wurden am Hafen in
Picton dann mit einem großen Van abgeholt. Unser Hostel (Sequoia
Lodge) war wirklich süß und hatte endlich mal wieder so ein Gefühl
von Gästezimmern – nicht so anonym wie in Wellington. Außerdem
gabs einen Spa Pool, kostenloses Frühstück, Internet für umsonst –
und jeden Abend um acht heißen Schokokuchen mit Eis für alle!
Traumhaft :))
In Picton waren wir dann von Montag bis
Donnerstag und sind so ziemlich alle Short Walks gelaufen, die es um
Picton herum so gibt. Wir waren an Bob's Bay, auf dem Berg hinter
Picton und sind den Snout Track bis zum Ende der Halbinsel und zurück
gelaufen. Alle drei Walks sind sehr zu empfehlen und die Aussichten
waren einzigartig!
Natürlich hatten wir auch wieder
extremes Glück mit dem Wetter. Nach dem Regen am Montag war es
Dienstag und Mittwoch sonnig mit strahlend blauem Himmel und
sommerlichen Temperaturen – gefühlt weit über 20°C auf unseren
Wanderungen :)
Wir hatten also eine super Zeit in
Picton und versuchten uns nochmal im Pläne schmieden. Für mich war
es, mal wieder, das WWOOFing, das ich in Angriff nehmen wollte.
Längere Zeit an einem Ort, in einer Familie, gutes Essen, Arbeit
draußen, echtes Kiwileben. Und here I am – having a good time with
Geoff and Eren :)
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