| Hugging Kauritrees <3 |
Am Freitag haben Lena und ich von
Paihia aus die Tour hoch zum Cape Reinga gemacht. Morgenfrühs hat
Mike uns mitsamt all unserer Sachen rüber gefahren und sich mit
einer Tafel Cadbury von uns verabschiedet – extrem süß!
Um zwanzig nach sieben gings dann mit
gut 15 anderen Leuten los Richtung Far North – so wenig Leute war
wirklich erstklassig, weil wir mit jedem Stopp mehr zu einer kleinen
Gemeinschaft wurden – und auch einfach viel mehr machen konnten!
Gut, dass Winter ist …
Auf alle Fälle sind wir von der Bay of
Islands zum Puketi Forest gefahren und haben uns uralte, riesengroße
und kerzengerade Kauri Bäume angeschaut. Wirklich ziemlich
eindrucksvoll!
Von dort gings dann im strömenden
Regen weiter in den Norden und unsere Begeisterung hielt sich in
Grenzen – selbst das aus dem Fenster gucken war nur schwer möglich.
| Super Wetter ... |
Bald fuhren wir von der Straße über
eine Auffahrt auf den Strand. Ja, auf den Strand. Den 90 Mile Beach,
um genau zu sein. Der ist aber keine 90 Meilen lang. Kiwis sind
seltsame Menschen :D Der Strand ist jedenfalls eine anerkannte
Straße.
Wir fuhren also Meile um Meile den
Beach hinauf, sahen aber aufgrund des Regens nicht soo wahnsinnig
viel voraus – nur die Wellen und die Tasmansee zu unserer Linken,
ebenfalls sehr eindrucksvoll!
Nachdem wir Muscheln gesammelt und
Strandspaziergänge absolviert hatten, fuhren wir einen kleinen
Fluss, den Te Paki Stream, hinauf und gelangten zu den großen
Sanddünen. Die waren echt riesig!
Berry, unser Busfahrer – super cooler
Typ! - gab uns kurze Sicherheitsanweisungen, wir schnappten uns die
Boards aus dem Bus und machten uns auf dem Weg die Düne hinauf.
Sandboarding Time. Sanddünen runtersurfen. Oh yeah!
Oben hat man zwar überhaupt nicht
gesehen, wo man sich da hineinstürzt, auf dem Bauch liegend, aber
wenn man erstmal ordentlich schnell die Düne runter rast – genial!
Kann ich jedem nur empfehlen! :) Ich würd am liebsten sofort wieder
:D
| 90 Mile Beach |
| Blick Richtung North End |
| Tasman Sea :) |
Von Te Paki gings dann hoch zum
Nordkap. Cape Reinga. Te Rerenga Wairua. Eine heilige Stätte der
Maori, denn hier verlassen die Seelen der Menschen die Welt und
wandern in die Unterwelt. Einen schöneren Ort für diese letzte
Reise kann es wohl kaum geben. Auch hier hatten wir wieder super
Wetter. War ein Traum. Wirklich. Schöner als alle Bilder. Muss man
gesehen haben.
| Cape Maria van Diemen :) |
| Cape Reinga |
| Blick auf den Pazifik im Osten |
| Far Away ... |
| Cape Reinga. Der Baum auf dem Felsen ganz unten ist der, dessen Wurzeln in die Unterwelt führen. |
Und dann gings die Halbinsel wieder
hinunter, diesmal auf einer normalen Straße, vorbei an wechselnden
Landschaften. Unterwegs aßen wir noch lecker Fish&Chips in der
Doubtless Bay, bevor wir zurück in die Bay of Islands kamen.
Hier verbrachten wir die Nacht im
Hostel und fuhren Samstag mit dem Bus von Paihia über Auckland
runter nach Hamilton, wo wir jetzt bei der nächsten WWOOFing-Familie
sind. Komplett anders als bei Nan und Mike, aber trotzdem gut. Dazu
aber demnächst mehr … :)
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