Mittwoch, 17. Juli 2013

Vorbereitungstreffen Würzburg

Würzburger Residenz
Letzten Samstag (13. Juli) war ich in Würzburg auf dem AIFS Vorbereitungstreffen für Work & Travel in Australien und Neuseeland.

Um im Ferienverkehr pünktlich anzukommen und vorher bestenfalls noch etwas von der Stadt am Main zu sehen, fuhren wir, also Mama, Papa und ich, gegen neun zuhause los und Richtung Süden. Da wir gut durchkamen waren wir dann so um elf in Würzburg und parkten direkt vor der Residenz, dem Schloss der Stadt. Von dort aus schauten wir uns den Schlossgarten und Teile der Altstadt an (Alte Mainbrücke, Rathaus, Dom, irgendein Marktplatz und eine der 1.000 Kirchen :)).

Schlossgarten
Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zur Jugendherberge auf der anderen Mainseite, wo der Workshop stattfinden sollte. Die ersten jungen Menschen liefen schon vor der Herberge herum, suchten schon den Raum oder noch einen Parkplatz.

Als es dann endlich losging, war ich doch etwas nervös, wie wahrscheinlich alle anderen in meiner Situation auch. Ganz alleine, ohne jemanden, den man kennt, auf dem Weg in einen Raum voller Fremder. Doch diese Angst vor dem Ungewissen was mich erwarten sollte verflog schnell, denn wir wurden freundlich von den drei Damen begrüßt, die den Workshop für uns leiteten und ich kam sofort ins Gespräch mit einem jungen Pärchen aus der Nähe von Bielefeld. Da wir ja in etwa alle in der gleichen Lage waren, war Gesprächsstoff natürlich nicht knapp. Wo geht’s hin? Wo kommt ihr her? Was macht ihr so? Wann reist ihr aus? Schon alles besorgt? Und so weiter und so fort.

Blick von der Alten Mainbrücke hoch zur Festung

Das Seminar begann dann mit einigen Filmsequenzen aus beiden Ländern und einem kurzen Vortrag von Daniela aus dem AIFS Work & Travel Büro. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt und bekamen ein Thema vorgegeben, zu dem wir uns Fragen überlegen sollten. Da meine Gruppe Flug & Visum hatte, den Themenbereich, der sowieso hochproblematisch ist und zu dem daher eigentlich auch schon alles mehrfach erklärt wurde, fielen uns nur ein paar kleine Fragen ein und wir nutzten die Zeit viel eher um erneut über unsere Reisevorstellungen und -hoffnungen zu plaudern.

Im Anschluss wurden die Fragen dann geklärt, andere Fragen noch zusätzlich gestellt und eine Menge erzählt. Das war für mich eines der Highlights des Workshops. Die beiden Returnees (also ehemalige Teilnehmer) erzählten uns als Antwort auf die Fragen die meiste Zeit von ihren Erfahrungen und gaben uns Tipps für unsere Zeit  'down under'. Die spannenden, lustigen und unglaublich authentischen Geschichten machten einfach absolut Lust auf unsere eigenen Abenteuer und die Geschichten, die uns erwarten werden.

In der Pause und nach dem Workshop nutzen einige, mich eingeschlossen, die Gelegenheit mit den Returnees und anderen Teilnehmern zu quatschen und sich auszutauschen, was auch ziemlich lustig war (Danke an die Jungs, die alle so seltsam geredet haben :P) und sehr viel Lust auf die fremden Leute am anderen Ende der Welt machte. Außerdem bekamen wir so noch eine ganze Menge Insidertipps der „Neuseeländerin“ und eine ganze Liste von Orten, die wir nicht verpassen sollten.

Voller neuer Erfahrungen, Erwartungen und mit ganz viel Vorfreude im Bauch ließen wir den Abend in Würzburg dann entspannt ausklingen, bevor wir nach Nordhessen zurückkehrten.

Blick von der Alten Mainbrücke in die Stadt. Super Ort zum Weintrinken am Abend ;)



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